Samstag, 4. April 2026

Joe und die Jogginghose

 


Liebe Leserinnen und Leser,

ziehen Sie gern auch mal ne Jogginghose an? So zum richtig Rumflezeln zuhause? Oder etwa auch, wenn Sie nach draußen gehen? Angeblich hat man dann ja die Kontrolle über sein Leben dadurch verloren, wie doch weiland Karl Lagerfeld, der alte Modezottel es ausdrückte.

Jetzt muss ich kurz überlegen, ob mich jemals etwas noch weniger interessiert hat, als das was Karl La … nö. Doch es gibt jetzt aktuell jemanden, der in die gleiche Kerbe schlägt und es tatsächlich schafft, dass mich das eigentlich noch weniger interessiert, was dieser Mensch insgesamt und im Speziellen über Jogginghosen für eine Meinung hat. Die hat er nämlich ganz schön lauthals über die Medien verbreitet und sie geht in dieselbe Richtung, wie die vom ollen Kalle.

Die Rede ist von Joe Laschet – eigentlich Johannes, aber Joe findet zumindest er selbst wohl cooler. Wer? Na der Joe halt. Von Beruf zunächst Sohn, nämlich der von Armin. Sie wissen schon, liebe Leserinnen und Leser, der Laschet, der mal Bundeskanzler werden wollte und in miesen, gefährlichen Gangsterkreisen auch der „Lächler vom Ahrtal“ genannt wird. Genau dessen Sohn ist nämlich auch eine so furchtbar wichtige Persönlichkeit (findet „Bild“ zum Beispiel), deshalb steht auch so oft etwas über ihn in Deutschlands täglichem Schmierkäseblatt.

Der Herr ist nämlich Modeinfluencer, verstehen Sie? Influencer, das sind diejenigen, für die es ansonsten zu nichts gereicht hat. Sie kennen bestimmt das mittelalterliche Sprichwort: „Weißt du nichts und kannst du nichts und siehst nur aus dem Fenster, dann bleib so deppert wie du bist, doch werde Influencer“

Und genau als solcher regt little Joe sich nun darüber auf, dass er auf Flughäfen immer häufiger Menschen ertragen müsse, die dort besagte Jogginghosen tragen würden. Das müsse doch nicht sein, die befänden sich doch nicht in ihren Schlafzimmern, regt er sich medienwirksam auf. Er selbst trüge immer Maßanzüge aus guter Schurwolle, lässt er danach noch weiter verlauten, denn die seien auch auf langen Flügen bequem. Das könne doch jeder so machen.

OK, es wird mal wieder Zeit, den inneren Meckerator herauszulassen und diesem bonierten Wichtigtuer mal zu verdeutlichen, dass es 1. völlig scheißegal ist, was ein Mensch trägt, weil es nichts aber auch gar nichts über seinen Charakter aussagt und 2. sich auch nicht jeder einen Maßanzug leisten kann, weil eben nicht jeder von Beruf Politikersohn ist und sich deshalb die Rummelmedien für jeden Scheiß interessieren, was denn z.B. so ein wichtigtuender Nichtsnutz mit Hang zum Exhibitionismus seiner vollkommen überflüssigen Gedanken zum Thema Mode zu erzählen hat. Es ist doch schon grausame Strafe genug, dass so ein Thema überhaupt in den Nachrichten zu finden ist.

Der Meckerator meint: Zieh dir meinetwegen jeden Tag nen neuen schicken Anzug an, lass dich von mir aus in Kaschmirwolle und Seide völlig einwickeln und freu dich darüber, dass du dir so etwas leisten kannst. Aber halt die Fresse, wenn es um andere Menschen geht, Joe. Es interessiert keine Sau, was du über Jogginghosen denkst!

 

Herzlichst

Ihr Meckerator    

Mittwoch, 25. März 2026

Alle in einen Sack


Liebe Leserinnen und Leser,

wundern Sie sich auch so darüber, was hier gerade wieder so los ist? Was ist denn los? Na der Frank Walter ist mal wieder zwischendurch aufgewacht und tut das, für was er eigentlich Geld bekommt – er äußert seine Meinung und gibt damit politische Leitlinien vor, wie es sich gehört.

Doch wer kommt kurz darauf aus der Deckung und gibt seinen dermaßen ungefragten Senf dazu? Richtig: Jens Spahn, die fleischgewordene Muppet-Show – nur halt in unlustig. Ausgerechnet dieser Weltmeister im Verursachen von Skandalen, der Frosch mit der Maske, der Meister des Fraktionschaos muss sich zu Wort melden und Steinmeier dafür kritisieren, dass dieser den Angriffskrieg der sprechenden Karotte aus Florida gegen den Iran völkerrechtswidrig nannte.

Natürlich ist dieser Krieg genau das. Selbst wenn es gegen das Regime von bärtigen, bösartigen Hass-Schlümpfen geht, die ihre Bevölkerung dahinmeucheln. Genau das interessiert den infantilen Spacken in Washington doch gar nicht. Der witterte nur wieder Geschäfte, an denen er sich selbst bereichern kann. Es gab keine akute Bedrohung durch den Iran, also auch keinen Grund, Bomben zu schmeißen und am Ende nur zu erreichen, dass die ganze Weltwirtschaft in Dutten geht, weil Donald der Großmacher sich mal wieder völlig verkalkuliert hat.

Also, lieber Jens, jetzt nochmal für Dich zum Mitschreiben: Der Bundespräsident darf sich zum politischen Tagesgeschehen äußern und er darf – er muss sogar – auch die Bundesregierung dabei kritisieren oder ihr Ratschläge geben. Du hingegen hast dich auf die stille Treppe zu begeben, zu schweigen und die nächsten vier Jahre jeden Tag mit Asche zu überschütten, um damit deine Millionen Euro teure Sch .... abzugelten, die du dem Steuerzahler beschert hast.  

Und noch ein Wort an unsere kleinen blaubraunen Terrier aus der ganz rechten Ecke. Ausgerechnet ihr gebt Steinmeier recht? Ausgerechnet ihr? Weiß der Führer eigentlich, dass seine Enkel zu vermeintlichen Pazifisten mutiert sind?

Ach was soll’s. Der Meckerator hat mal wieder diese Vision von dem großen Sack, in den er alle reinstecken möchte und dem Knüppel … schade, dass das nicht Realität werden kann. Oder wäre das etwa völkerrechtswidrig? Ich glaube nicht.

 

Herzlichst

Ihr Meckerator    

Donnerstag, 15. Januar 2026

Ignoriert ihn!

 


Liebe Leserinnen und Leser,

treiben Sie auch gern andauernd eine neue Sau durchs Dorf? Nein, ist nicht ihr Stil, denn dafür gibt es ja genügend Politiker? Recht habe Sie. Der „Beste“ seines Faches ist natürlich König Markus von Bayern – der nebenberufliche Ministerpräsident und hauptamtliche Fleischorgien-Fetischist auf Tik Tok.

Haben Sie es schon mitbekommen? Irgendetwas fordert er andauernd. „Söder fordert Zusammenlegung von Bundesländern“, „Söder fordert Aus vom Verbrenner-Aus“, „Söder fordert Hymne nach Schulabschluss“, „Söder fordert …“ Und wenn er mal nicht fordert, frisst er halt – Hauptsache er ist ständig in den Medien. Das hat er übrigens gemein mit Donald, der sprechenden Karotte aus Florida. Wenn sich diese Typen nicht jeden Tag selbst in den Medien präsent sehen, dann fehlt ihnen irgendwas, dann sind sie nicht sie selbst.

Und so fordert der Realkomiker aus Franken eben die unmöglichsten Dinge, egal wie schwachsinnig sie sind. Komischerweise fordert er niemals, dass z.B. die inzwischen unbezahlbaren Mieten in seiner Hauptstadt München für Normalsterbliche wieder erschwinglicher werden oder dass Steuern endlich gerechter erhoben werden, denn gerade in seinem Bundesland werden Milliardenerben geschont, wie sonst nirgendwo in Deutschland, womit sich dieser politische Kastenclown auch noch brüstet.

Nö, er fordert lieber immer so komische Sachen und erreicht damit, dass die sensationsgierige Journaille immer schön brav befriedigt wird (buhaha …, was für ein Wort in diesem Zusammenhang) und er stets im Gespräch bleibt, das ist der Deal. Und er lenkt damit so herrlich von den wirklich wichtigen Themen ab, die er nicht geregelt bekommt, es aber keiner mitkriegt, weil er mal wieder etwas fordert oder irgendwelche Burger vor laufender Kamera mit ein paar vermeintlich witzigen Kommentaren in sich hineinstopft.

Der Meckerator fordert: ignoriert ihn öfter – am besten andauernd! 


Herzlichst

Ihr Meckerator