Liebe Leserinnen und Leser,
wissen Sie eigentlich, was es für ein Gefühl sein muss,
auf die Straße gesetzt zu werden? Nein? Na dann fragen Sie doch einfach mal den
Ex-Finanzminister, den Christian. Der kann es ihnen erzählen – macht er übrigens
auch derzeit andauernd überall dort, wo man ihn gar nicht danach fragt.
Er sei schließlich „nicht auf die Straße gesetzt worden
und habe sich verhöhnen lassen, nur weil er sich so heldenhaft für die
Schuldenbremse eingesetzt habe, um diese jetzt aufzuweichen“, ist eines seiner
aufgesetzten Mantras. „Faustgroße Hagelkörner“ würden nun auf ihn herabfallen,
weil er die Verantwortung für das in der FDP … ähäm … aufgetauchte sogenannte
D-Day-Papier übernähme. Deshalb mussten übrigens auch zwei andere FDP-Politiker
zurücktreten, weil er die Verantwortung … aber lassen wir das.
Jetzt sitzt der ehemals strahlende und in so coolen
Schwarzweißbildern abgebildete Bundesminister also im absoluten Elend. Auf
seine bekannte berufliche Situation hat
er übrigens auch bei einer Spendengala zu Gunsten der Aktion „Ein Herz für
Kinder“ hingewiesen und sich trotzdem noch zu einer Summe von 2000 Euro
hinreißen lassen, der edle Mensch, der. Fußballprofi Toni Kroos hat übrigens
100.000 Euro locker gemacht. Aber der kann es sich ja leisten, während der arme
Christian jetzt von der Hand in den Mund lebt. Es ist ja so furchtbar und rührt zu
Tränen. Lasst uns einen Disney-Film daraus machen, Weihnachten steht vor der
Tür.
Doch nun Mitleid für einen Augenblick beiseite, liebe
Leserinnen und Leser. Lassen Sie uns einen Blick auf seine berufliche Zukunft und
seine Möglichkeiten im Rahmen der 5%-Hürde bei der nächsten Bundestagswahl werfen.
Schließlich wird „Lindi“ derzeit vom Staat ausgehalten – etwa so, wie beim
Bürgergeld. Er bekommt noch über 11.000 Euro im Monat Abgeordneten-„Diät“. Das
kann natürlich nicht für alle Ewigkeiten so weitergehen. Nicht dass damit
falsche Anreize gesetzt werden. Es muss also einen Anlass für ihn geben, die
Arbeit wieder aufzunehmen. Das waren ja schließlich immer auch seine eigenen
Ideen für die Bezieher von Sozialleistungen.
Kürzen wir ihm die Mittel doch mal um 30 Prozent, wenn er
nicht bereit ist – sagen wir mal – die Pommes bei McDonald im heißen Fett zu
wenden. Hat ja schließlich Söder auch schon gemacht … und Donald Trump
ebenfalls. Wenn das keine Vorbilder sind. Die Qualifikation dazu hat er allemal.
Viel heißes Fett für wenig Nahrhaftes erhitzen, das kann er politisch gesehen
hervorragend. Und wenn er sich weigert, dann wird halt weitergekürzt – gern auch
bis zu 100% der Leistungen. Das fand er bisher ja auch angebracht bei den
ganzen faulen Arbeitslosen.
Also Christian, raus aus dem Elend und ran an die Pommes.
Du kannst dich bestimmt bis zu den Burgerbuletten hocharbeiten. Das mit dem
Mitregieren wird in der nächsten Zeit sicher nichts mehr.
Herzlichst
Ihr Meckerator

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